Breitbrunn am Chiemsee: Befragung zum Mikrozensus läuft
Seit Januar läuft in Bayern und im ganzen Land der Mikrozensus 2026. Dabei geht es um die größte jährliche Haushaltsbefragung der amtlichen Statistik in Deutschland. Die gesammelten Daten dienen als Grundlage für politische Entscheidungen, die alle Bürger betreffen.
In Bayern werden jedes Jahr insgesamt rund 130.000 Menschen in etwa 65.000 zufällig ausgewählten Haushalten befragt. In der ersten Jahreshälfte hat bereits die Hälfte der Leute teilgenommen. Bis zum Ende des Jahres werden weitere 65.000 Menschen um Auskunft gebeten. Auch in Breitbrunn am Chiemsee (Landkreis Rosenheim, Bayern) sind Menschen davon betroffen.
Wer teilnehmen soll, bekommt eine schriftliche Aufforderung vom Bayerischen Landesamt für Statistik. Die Befragung selbst läuft dann entweder als Telefoninterview oder online ab.
Die Teilnahme ist laut Mikrozensusgesetz (MZG) Pflicht. Das Gesetz sieht keine Befreiung vor, da jede fehlende Antwort die Genauigkeit der Ergebnisse verschlechtern würde. Um den Datenschutz zu gewährleisten, bleiben alle Einzelangaben geheim und werden nur für die Statistik genutzt.
Die Gemeindeverwaltung in Breitbrunn ist nicht an der Durchführung beteiligt. Für die Befragungen gibt es spezielle Beauftragte vom Landesamt für Statistik, die geschult sind. Die Gemeinde bittet die Bürger, diese Leute bei ihrer Arbeit zu unterstützen und den Betroffenen zu bestätigen, dass die Erhebung rechtmäßig ist.