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Braunschweig: Polizei schießt auf flüchtigen VW-Fahrer

Bei einer Routinekontrolle in der Südstraße eskalierte die Situation völlig. Die Polizei musste die Schusswaffe einsetzen, um einen Mann zu stoppen.

Am Donnerstagnachmittag gegen 17 Uhr wollten zwei Polizisten in Braunschweig (Niedersachsen) einen VW Golf anhalten. Das Auto kam aus dem Lahn-Dill-Kreis. Der Grund für die Kontrolle war simpel: Die Versicherung des Wagens war abgelaufen.

Doch der Fahrer wollte nicht mitmachen. Obwohl die Beamten ihn mehrfach ansprachen, reagierte er nicht. Einer der Polizisten schlug deshalb mit einem Schlagstock gegen das Fahrerfenster, um die Aufmerksamkeit des Mannes zu gewinnen. Anstatt anzuhalten, gab der Fahrer jedoch Gas und fuhr direkt auf einen Kollegen zu, der vor dem Wagen stand. Dabei wurde der Beamte verletzt.

Kurz darauf stoppte der VW zwar einmal, doch der Fahrer ignorierte die mehrfachen Warnungen, dass die Polizei sonst die Schusswaffe einsetzt. Als er erneut beschleunigte, feuerten die Beamten zwei Schüsse auf das Fahrzeug ab.

Der Fahrer flüchtete schließlich auf einen Parkplatz an der Ecke zur Güldenstraße. Dort stellten ihn weitere Kollegen. Der Mann wehrte sich heftig gegen die Festnahme und verletzte dabei zwei weitere Polizisten. Schließlich konnten ihn die Beamten überwältigen und auf die Wache bringen.

Die Südstraße musste für die Ermittlungen gesperrt werden. Experten der Kriminaltechnik und der Kriminaldauerdienst sicherten die Spuren vor Ort. Die Straße konnte später wieder freigegeben werden.

Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Braunschweig – zur Originalmeldung

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