Brandenburg an der Havel verbietet Wasserentnahme
In Brandenburg an der Havel (Brandenburg) ist die Wasserentnahme nun offiziell eingeschränkt. Die Stadtverwaltung hat eine sogenannte Allgemeinverfügung erlassen, die das Entnehmen von Wasser für bestimmte Zwecke verbietet. Damit soll sichergestellt werden, dass die Wasserreserven trotz der aktuellen Lage ausreichen.
Neben dem Wasserverbot gibt es weitere wichtige Meldungen aus der Stadt. An der Jahrtausendbrücke starten in den kommenden Wochen Arbeiten, um die Pfeiler der Brücke instand zu setzen. Zudem gibt es Baustellen an der Kanalbrücke. Dort muss die Straße wegen Arbeiten an einem Rohrbruch kurzzeitig komplett gesperrt werden. Auch an der Karl-Marx-Straße wird geplant, eine Haltestelle barrierefrei umzubauen.
Kulturell gibt es eine Änderung im Rathaus: Die Ausstellung „35 Jahre Stadtbauförderung“ ist ab sofort im Rolandzimmer zu sehen. Zudem trauert die Stadt um Bodo Kaßau. Der langjährige Ortsvorsteher von Wust ist nach einer kurzen, schweren Krankheit gestorben.
Weitere Erfolge verzeichnete die Stadt durch Qualitätssiegel. Sowohl ein Projekt der Wohnungsbaugenossenschaft Brandenburg eG (WBG) in Hohenstücken als auch die Volkshochschule Brandenburg wurden mit Zertifikaten für ihre Qualität ausgezeichnet.
Für die Betreuung von Fundtieren hat die Stadt eine Übergangslösung für die nächsten zwei Jahre gefunden. Eine neue Ausschreibung für den dauerhaften Betrieb folgt später. Bürger können zudem weiterhin Sperrmüll und Elektroschrott ohne zusätzliche Kosten abholen lassen.