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Brandenburg an der Havel startet Projekt für sicherere Schulwege

Copyright und Urheber siehe Brandenburg an der Havel

Die Stadt und die Polizei wollen Kindern helfen, ihren Weg zur Schule ohne Gefahren zu meistern. Den Anfang macht eine Aktion an einer Grundschule.

In Brandenburg an der Havel (Brandenburg) geht es zum Schulstart an die Sicherheit im Straßenverkehr. Die Stadt und die Polizei haben sich zusammengetan und starten die Initiative „Sicher an der Havel“. Dabei geht es vor allem darum, Gefahren früh zu erkennen und den Menschen im Ort beizubringen, wie man sich rücksichtsvoll auf der Straße verhält.

Den ersten Schritt machen die kleinsten Schüler. Am 24. August 2026 gibt es an der Georg-Klingenberg-Grundschule eine große Aktion. Oberbürgermeister Daniel Keip, die Beigeordnete Susanne Fischer und der Leiter der Polizeiinspektion Endro Schuster kommen zusammen mit anderen Beamten und Mitarbeitern vom Straßenverkehrsamt vorbei. Die Kinder bekommen dort ihren eigenen Schulwegpass. Damit sollen sie gemeinsam mit ihren Eltern den Weg zur Schule ablaufen, Gefahrenstellen entdecken und das richtige Verhalten an Zebrastreifen oder Ampeln üben.

Zusätzlich gibt es für die Georg-Klingenberg-Grundschule einen speziellen Schulwegplan. Dieser zeigt nicht nur die empfohlenen Wege, sondern auch gute Stellen zum Überqueren der Straße und die Haltestellen der Busse und Bahnen. Der Plan ist auch digital als Karte abrufbar. In den ersten Schulwochen werden die Eltern und Kinder zudem befragt, ob die Pläne in der Praxis funktionieren. Die Stadt will diese Erfahrungen nutzen, um die Karten zu verbessern.

Um das Thema moderner zu verpacken, gibt es die Videoreihe „Schulweg-Radar“. In kurzen Clips auf den Social-Media-Kanälen der Stadt wird erklärt, worauf man beim Schulweg achten muss und wie Kinder für Autofahrer besser sichtbar werden. Die ersten Videos erscheinen Mitte August.

Die Georg-Klingenberg-Grundschule ist erst der Anfang. Schritt für Schritt sollen alle anderen Schulen der Stadt in das Projekt einbezogen werden. Neben den Schulwegen plant die Stadt noch zwei weitere Projekte: Den „Unfall-Radar“, der gefährliche Stellen in der Stadt analysiert, und den „Rad-Radar“, der die Sicherheit für Radfahrer verbessern soll.

Quelle: Brandenburg an der Havel – zur Originalmeldung

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