Brandenburg an der Havel: Quenzbrücke fast zwei Wochen gesperrt
Wer in Brandenburg an der Havel (Brandenburg) über die Quenzbrücke will, muss bald eine Pause einlegen. Vom 7. bis einschließlich 19. September 2026 wird die Brücke komplett gesperrt. Das gilt für alle: Autos, Radfahrer und auch Fußgänger dürfen die Brücke in dieser Zeit nicht nutzen.
Die Sperrung beginnt bereits in den frühen Morgenstunden des 7. Septembers. Wer also am Montagmorgen zur Arbeit fährt, muss direkt die Umleitungen nutzen. Einzige Ausnahme sind die Ab- und Auffahrten zum Quenzweg, diese bleiben offen.
Der Grund für die Sperrung ist der Neubau der Brücke. Im Auftrag des Wasserstraßenneubauamtes Magdeburg werden dort Baugruben gegraben und mit Spundwänden gesichert. Weil der Boden vor Ort schwierig ist, müssen spezielle Horizontalanker eingebaut werden. Diese Arbeiten sind so gefährlich, dass kein Verkehr mehr über die Brücke fließen kann.
Autofahrer müssen einen Umweg nehmen. Die Route führt in beide Richtungen über die B102 (Zentrumsring), die August-Bebel-Straße, die Gördenallee und den Quenzweg bis zur Plauer Landstraße. Die Stadt hat die Strecke ausgeschildert.
Radfahrer haben eine andere Option: Sie können den Radweg am Silokanal nutzen. Von dort aus geht es entweder über die Eisenbahnbrücke zur Spittastraße und weiter zur B102, über die August-Sonntag-Straße Richtung Magdeburger Landstraße oder bis zur Gördenbrücke.
Die Stadt warnt vor Staus. Besonders im Berufsverkehr wird es auf den Umleitungsstrecken voll werden. Zwar können die Ampeln an der Fontanestraße/August-Bebel-Straße und an der August-Bebel-Straße/Gördenallee automatisch auf Rückstau reagieren und die Grünphasen verlängern, aber das hat seine Grenzen. Wer kann, sollte daher auf andere Wege ausweichen oder deutlich mehr Zeit für den Weg einplanen.
Die Straßenverkehrsbehörde behält die Situation im Auge. Wenn es zu großen Problemen kommt, will die Stadt kurzfristig reagieren. Auch die Firma, die die Ampeln wartet, ist informiert und kann schnell eingreifen.