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Boppard erhöht Parkgebühren und Weinfest-Standgelder

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Der Stadtrat hat wichtige Entscheidungen getroffen: Parken wird teurer, und auch die Standplätze beim Weinfest kosten künftig mehr.

In Boppard (Rhein-Hunsrück-Kreis, Rheinland-Pfalz) wird das Parken teurer. Der Stadtrat hat am Montagabend, den 24. August 2026, beschlossen, die Parkgebühren ab dem 1. Januar 2027 um 19 Prozent zu erhöhen. Grund dafür ist eine Änderung im Umsatzsteuergesetz. Bisher waren viele kommunale Leistungen steuerfrei, doch nun muss die Stadt auf bestimmte Parkgebühren Umsatzsteuer erheben.

Die Stadt behält durch die Erhöhung kein Geld extra für sich. Sie schlägt die Steuer einfach auf die bisherigen Gebühren auf und leitet das Geld direkt an das Finanzamt weiter. Mit 22 Ja- und sieben Neinstimmen wurde die Entscheidung mehrheitlich getroffen. Die Verwaltung muss nun die Technik und die Buchhaltung anpassen und die Gebührenordnung umschreiben.

Auch für die Händler beim Weinfest Boppard wird es teurer. Die Standgelder für Wein- und Imbissstände steigen 2026 erst um 10 Prozent und im Jahr 2027 um weitere 10 Prozent. Der Stadtrat stimmte hierfür einstimmig zu. Grund sind die gestiegenen Kosten für die Veranstaltung. In Zukunft sollen wohl auch andere Flächen, wie die Außengastronomie, teurer werden.

Ein großer Baublock in der Rheinallee geht nun in die nächste Phase. Der Auftrag für die Tiefbauarbeiten (Los 07) geht an die Firma Landschaftsbau Nickel GmbH aus Neuhäusel. Die Kosten belaufen sich auf 4.202.960,25 Euro brutto. Das ist etwa 11 Prozent weniger, als die Stadt ursprünglich gerechnet hatte.

Zudem soll der Vorplatz am Dorfgemeinschaftshaus Rheinbay schöner werden. Das Projekt kostet etwa 222.700 Euro. Die Stadt will dafür Fördermittel beantragen, da bis zu 75 Prozent der Kosten übernommen werden könnten. Ob der Umbau wirklich kommt, hängt davon ab, ob das Geld bewilligt wird.

Am Karmelitergebäude gibt es ebenfalls Neuigkeiten. Für zusätzliche Tiefbauarbeiten durch die Firma Rhein-Hunsrück-Bau GmbH wurden 219.034,85 Euro brutto bewilligt. Dieser Punkt wurde erst hinter verschlossenen Türen besprochen, bevor die Entscheidung öffentlich gefällt wurde.

Neben diesen Baumaßnahmen wurden neue Mitglieder für den Seniorenbeirat gewählt. Ulrich Vickus übernimmt das Mandat für Hirzenach. In Udenhausen wurde Alois Porz als Mitglied sowie Walter Remahne und Jan Peschel als Stellvertreter gewählt.

Zum Schluss informierte die Verwaltung den Rat über verschiedene Themen. Unter anderem wurde bekannt, dass das Thermalfreibad voraussichtlich am 6. September 2026 die Saison beendet.

Quelle: Boppard – zur Originalmeldung

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