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Bonner Nordbrücke gesperrt: Unternehmen sollen jetzt Auskunft geben

Die Sperrung der Nordbrücke sorgt für Chaos im Verkehr und Kosten für Firmen. Nun wollen Wirtschaftsverbände genau wissen, wer wie stark betroffen ist.

Seit dem 3. Juni 2026 ist die Bonner Nordbrücke komplett gesperrt. Das sorgt in Bonn und der gesamten Region, auch in Neunkirchen-Seelscheid (Rhein-Sieg-Kreis, Nordrhein-Westfalen), für große Probleme. Vor allem Firmen, die viel transportieren oder Pendler haben, spüren die Folgen. Die Fahrzeiten sind länger geworden, die Kosten steigen und die Planung von Lieferungen oder Terminen ist deutlich schwieriger geworden.

Jetzt wollen mehrere Organisationen wissen, wie schlimm die Lage wirklich ist. Die Handwerkskammer zu Köln, die Kreishandwerkerschaft Bonn/Rhein-Sieg und die IHK Bonn/Rhein-Sieg machen gemeinsam mit den Wirtschaftsförderungen von Bonn und dem Rhein-Sieg-Kreis eine Umfrage. Auch der Einzelhandelsverband Bonn Rhein-Sieg Euskirchen und DEHOGA Nordrhein sind dabei.

Das Ziel ist es, ein klares Bild davon zu bekommen, welche Betriebe unter der Sperrung leiden. Nur so können die Verbände später passende Hilfen oder Maßnahmen vorschlagen.

Alle Unternehmen in der Region können an der Befragung teilnehmen. Es spielt keine Rolle, ob die Firma direkt an der Brücke liegt oder nur indirekt durch die Umwege betroffen ist. Die Umfrage läuft vom 4. September bis zum 18. September 2026 und dauert nur wenige Minuten.

Unternehmen können die Umfrage online unter https://beteiligung.nrw.de/k/1030802 ausfüllen.

Quelle: Neunkirchen-Seelscheid – zur Originalmeldung

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