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Bonn: Zwei Raubüberfälle auf Radfahrer am Rheinufer

In der Nacht zum Freitag wurden zwei Männer am Bonner Rheinufer angegriffen. Maskierte Täter raubten ihnen Handys, Geld und Schmuck.

Gegen 2:20 Uhr am frühen Freitagmorgen passierte es zum ersten Mal. Ein Mann fuhr auf dem Geh- und Radweg in Bonn (Nordrhein-Westfalen) in Richtung Norden. Auf Höhe der Kaiser-Friedrich-Straße 19 rissen ihn plötzlich zwei dunkel gekleidete und maskierte Männer vom Fahrrad. Die Angreifer gingen körperlich auf den am Boden liegenden Mann los und durchsuchten seine Taschen. Sie stahlen sein Mobiltelefon sowie seine Geldbörse. Danach flüchteten die beiden auf Fahrrädern weiter nach Norden. Das Opfer wurde verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden.

Nur kurze Zeit später, gegen 3:00 Uhr, kam es weiter nördlich an derselben Strecke zu einem fast gleichen Vorfall. Ein weiterer Radfahrer fuhr auf dem Leinpfad in Richtung Norden. Im Bereich der Einmündung zum Römerkran sprangen plötzlich zwei maskierte Männer aus einem Gebüsch. Sie riefen laut „Stopp, Polizei!“, rissen den Mann vom Rad und schlugen auf ihn ein. Die Täter raubten ihm einen Ring vom Finger, sein Smartphone und Bargeld. Diesmal flüchteten die Verdächtigen zu Fuß in Richtung Römerkran. Auch dieser Mann war verletzt und wurde in ein Krankenhaus gebracht.

Die Polizei sucht nun nach zwei Männern im Alter von etwa 20 bis 25 Jahren. Beide sind schmal gebaut und waren komplett dunkel gekleidet. Ihre Gesichter waren mit schwarzen Sturmhauben oder Tüchern verdeckt. Einer der Männer ist etwa 175 cm groß, der andere etwa 185 cm. Laut Zeugen sprachen beide Deutsch mit arabischem Akzent. Die Täter waren wohl mit Fahrrädern unterwegs.

Die Ermittlungen dauern an. Wer im Bereich zwischen der Kaiser-Friedrich-Straße und dem Römerkran etwas Verdächtiges gesehen hat, soll sich bei der Polizei melden. Ob und inwieweit sich die Verdächtigen strafbar gemacht haben, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Bonn – zur Originalmeldung

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