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Bonn pflanzt Jubiläumsbaum in die Budapester Straße

Copyright und Urheber siehe Bonn

Zum 50. Bestehen eines Fachgremiums für Stadtbäume hat Bonn einen besonderen Baum gesetzt. Er ist das größte Exemplar in der neu gestalteten Budapester Straße.

In der Budapester Straße in Bonn (Nordrhein-Westfalen) gibt es einen neuen Blickfang. Die Stadt hat dort eine Japanische Zelkove gepflanzt. Der Baum ist nicht nur besonders, sondern auch der größte aller Bäume, die im Zuge der Umgestaltung dieser Straße gesetzt wurden.

Der Anlass für die Pflanzung ist ein Jubiläum: Der Arbeitskreis Stadtbäume der Deutschen Gartenamtsleiterkonferenz (GALK) besteht seit 50 Jahren. Um das zu feiern, pflanzen Mitgliedsstädte in ganz Deutschland spezielle Jubiläumsbäume. Bonn hat sich bewusst für diesen Standort entschieden, auch weil die Bundesgeschäftsstelle der GALK direkt am Friedensplatz in Bonn sitzt.

Der Arbeitskreis ist eines der ältesten Fachgremien seiner Art. Insgesamt sind 25 Städte und Institutionen aus Deutschland und dem Ausland dabei. Die Experten tauschen sich dort darüber aus, wie man Bäume in der Stadt am besten pflegt. Das ist vor allem wegen des Klimawandels wichtig geworden. Viele Städte kämpfen mit derselben Hitze, extremer Trockenheit oder neuen Schädlingen. Deshalb wird gemeinsam gesucht, welche Baumarten am widerstandsfähigsten sind.

Auch das Bonner Amt für Umwelt und Stadtgrün arbeitet aktiv mit. Die Stadt nimmt an Tests für Straßenbäume teil und hilft dabei, eine bundesweite Liste zu erstellen. Diese Liste hilft anderen Kommunen dabei, die richtigen Bäume auszusuchen, die auch in Zukunft in der Stadt überleben.

David Baier, der Leiter des Amtes für Umwelt und Stadtgrün, sagt, dass der Austausch mit anderen Städten sehr wertvoll sei. Nur gemeinsam könne man Lösungen finden, damit die Bäume in der Stadt die Lebensqualität verbessern und das Klima schützen.

Quelle: Bonn – zur Originalmeldung

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