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Bonn: Busse fahren künftig über Schienen der Kennedybrücke

Die Straße Berliner Platz in Richtung Bertha-von-Suttner-Platz/Kennedybrücke. Copyright und Urheber siehe Bonn

Die Stadt will den Verkehr über den Rhein beschleunigen. Deshalb dürfen Busse bald über die Stadtbahngleise auf der Kennedybrücke fahren.

In Bonn (Nordrhein-Westfalen) gibt es seit der Sperrung der Nordbrücke große Probleme im Verkehr. Um das Chaos zu lindern, hat die städtische Taskforce eine neue Lösung beschlossen: Busse sollen künftig über die Gleise der Stadtbahnen auf der Kennedybrücke fahren.

Die zuständige Aufsichtsbehörde in Düsseldorf hat bereits zugestimmt. Jetzt arbeiten die Experten der Stadt und der Stadtwerke daran, dass die Änderung so schnell wie möglich umgesetzt wird. Die Stadt wird die nötigen Bauarbeiten in Kürze ausschreiben.

Neben der Brücke gibt es weitere Änderungen in der Oxfordstraße. Dort wurde der Autoverkehr teilweise wieder auf vier Spuren erhöht, wodurch der Platz für die Radfahrer knapp wurde. Bisher mussten Radfahrer in einem Abschnitt zwischen der Sterntorbrücke und der Wilhelmstraße einen Umweg über den Friedensplatz nehmen.

Damit die Radfahrer wieder eine eigene Spur bekommen, wird der Linksabbieger in die Wilhelmstraße (Richtung Amts- und Landgericht) gekürzt. Die Stadt geht davon aus, dass die kürzere Fläche für die wenigen Autos, die dort abbiegen, ausreicht. In den nächsten Tagen baut das Tiefbauamt die Mittelinsel um und markiert die Fahrbahnen neu.

Um die neue Verkehrsführung klarer zu machen, löscht die Stadt vorübergehend alte weiße Markierungen auf der Straße. Die neuen gelben Markierungen sollen so besser auffallen.

Oberbürgermeister Guido Déus erklärte, dass die Stadt die Maßnahmen genau beobachte. Wenn die Änderungen nicht den gewünschten Erfolg bringen, werde man nachbessern oder die Regeln wieder ändern.

Quelle: Bonn – zur Originalmeldung

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