Bonn: Betrunkener Fahrer rast in Graben und wehrt sich
Am späten Samstagnachmittag passierte es in der Irlenbuscher Straße in Rheinbach (Nordrhein-Westfalen). Gegen 17:25 Uhr beobachteten Zeugen einen Autofahrer, der sichtlich betrunken war. Der Mann überfuhr mit seinem Wagen ein Verkehrszeichen und landete kurz darauf in einem Graben. Anstatt stehen zu bleiben, fuhr er einfach weiter.
Die Polizei aus Rheinbach und ein Hundeführer suchten den Bereich ab. Wenig später fanden sie den beschädigten Wagen auf einem Feldweg bei der Neukirchener Straße. Als der Fahrer die Beamten sah, versuchte er erst noch zu flüchten, hielt dann aber doch an.
Dann eskalierte die Situation. Der 38-Jährige war völlig unkooperativ und beschimpfte die Polizisten. Einen Atemalkoholtest wollte er nicht machen. Der Mann wurde so aggressiv, dass die Beamten ihn fixieren mussten, um sich selbst zu schützen. Vor den Augen vieler Passanten trat und spuckte der Fahrer nach den Einsatzkräften.
Schließlich brachten die Beamten den Mann ins Polizeipräsidium. Dort wurde ihm eine Blutprobe entnommen, um den Alkoholpegel genau zu bestimmen.
Jetzt muss der Fahrer mit mehreren Vorwürfen rechnen. Die Polizei ermittelt wegen Trunkenheitsfahrt, Unfallflucht und Widerstand gegen Beamte. Als Beweise dienen unter anderem die Aufnahmen der Bodycams, die die Polizisten bei sich trugen. Ob und inwieweit sich der Verdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.