Bollensdorfer Dorfkirche in Neuenhagen bei Berlin modernisiert
Die Bollensdorfer Dorfkirche in Neuenhagen bei Berlin (Landkreis Märkisch-Oderland, Brandenburg) sieht nun wieder frisch aus. Von Herbst 2025 bis Mai 2026 wurde das Gebäude baulich neu gestaltet und modernisiert. Das war nötig, denn die letzte große Baumaßnahme fand noch zwischen 1938 und 1942 statt.
Die Handwerker haben viel erledigt: Es gibt eine neue Heizung und eine neue Elektroanlage. Auch die Treppe zur Orgelempore wurde ersetzt. In der Apsis wurde ein drittes Fenster eingebaut, und die Wände sowie die Decke haben eine neue Farbe bekommen. Für die Besucher gibt es neue Stühle und Glaselemente, die den Raum vom Gemeinderaum trennen. Außerdem wurde ein neues Küchenabteil eingebaut, was vor allem bei Veranstaltungen praktisch ist. Im Mausoleum gibt es nun eine Toilette, die auch für Menschen mit Behinderung zugänglich ist.
Das Gebäude hat eine lange Geschichte. Das Dorf Bollensdorf wurde schon um 1250 gegründet. Die Kirche selbst gehört zu den kleinsten Sakralbauten auf dem Barnim. Sie ist nur 11 Meter lang und 7,50 Meter breit, hat aber sehr dicke Außenwände aus Feldsteinen. Um 1580 wurde die Kirche nach Osten hin verdoppelt und einen spitzen Glockenturm bekommen. Später, ab 1856, kamen die Apsis, die Turmuhr und die Orgelempore mit einer Wittig-Orgel hinzu.
Wer die modernisierte Kirche sehen möchte, kann dies am 13. September tun. Passend zum Tag des offenen Denkmals ist das Gebäude von 12 bis 17 Uhr für Besucher geöffnet.