Bogenbaukurs auf Burg Altena: Letzte Plätze frei
Auf der Burg Altena (Märkischer Kreis, Nordrhein-Westfalen) gibt es bald eine besondere Aktion für Erwachsene. Am Samstag, den 12. September, und am Sonntag, den 13. September, findet ein zweitägiger Bogenbaukurs statt. Jeweils von 9.30 Uhr bis 18 Uhr zeigen die Teilnehmer, was in ihnen steckt.
Unter der Leitung des Experten Dr. Johann Tinnes lernen die Teilnehmer, wie man nach alten Methoden einen Bogen herstellt. Es gibt sechs verschiedene Modelle zur Auswahl. Man kann zum Beispiel einen Bogen wie die Wikinger oder aus der Steinzeit bauen. Auch ein englischer Langbogen, ein Nydambogen oder ein Modell der Sudbury-Indianer stehen zur Wahl. Der alamannische Bogen orientiert sich an einem Fund aus dem sechsten Jahrhundert aus Süddeutschland, während der Wikingerbogen einem Fund aus Haitabu aus dem zehnten Jahrhundert nachempfunden ist.
Damit am Ende alles passt, bereitet Dr. Tinnes vorab für jeden Teilnehmer einen Rohling aus amerikanischem Hickoryholz vor. Dieser wird genau auf die Körpergröße des Teilnehmers zugeschnitten. Deshalb ist es wichtig, die eigene Größe bei der Anmeldung anzugeben. Die Teilnehmer müssen den Rohling dann selbst bearbeiten. Mit Hobeln, Raspeln, Feilen und Schmirgeln wird so lange gearbeitet, bis der Bogen perfekt ist und beide Seiten gleichmäßig belastet werden können.
Zum Paket gehören außerdem eine selbstgedrehte Sehne und zwei Pfeile. Diese bekommen eine Befiederung und Spitzen aus Knochen oder Geweih. Zum Abschluss werden die fertigen Bögen im Freigelände der Burg ausprobiert.
Da hochwertiges Material verwendet wird, kostet der Kurs je nach Bogenart mindestens 230 Euro pro Person. Wer dabei sein möchte, sollte sich schnell anmelden, da nur noch wenige Restplätze verfügbar sind. Die Anmeldung ist über den Link https://t1p.de/ifwwl möglich.