Böblingen: Stadt bittet Bürger um Hilfe beim Gießen
In Böblingen (Baden-Württemberg) setzen die hohen Sommertemperaturen und die anhaltende Trockenheit der Natur zu. Besonders die Bäume und Gehölze im Stadtgebiet leiden unter dem Wassermangel und dem Hitzestress. Vor allem junge Bäume, die noch keine tiefen Wurzeln haben, sind betroffen. Damit diese Pflanzen überleben und später Schatten spenden können, bittet die Stadt die Menschen vor Ort um Hilfe.
Anwohner sollen die Gießarbeiten des städtischen Grünpflegebetriebs in ihren Wohnstraßen und den angrenzenden Grünanlagen ergänzen. Zusätzliches Wasser kann jetzt entscheiden, ob die Pflanzen die Trockenperiode überstehen.
Neben dem Wassermangel gibt es ein weiteres Problem: die hohe Brandgefahr. Deshalb ist das Grillen an allen öffentlichen Grillstellen im Stadtwald und in den städtischen Grünanlagen bis auf Weiteres verboten. Das Verbot gilt auch für Einweggrills, mitgebrachte Geräte und jedes andere offene Feuer. Die betroffenen Bereiche sind mit Schildern und Absperrungen markiert.
Wer das Verbot ignoriert oder die Schilder entfernt, muss mit einem Bußgeld rechnen. Die Stadt betont, dass das Verbot auch dann bleibt, wenn es mal kurz regnet oder die Temperaturen sinken. Die Böden und das Laub im Wald sind so trocken, dass schon ein kleiner Funke oder eine weggeworfene Zigarette einen großen Brand auslösen könnten.
Auch auf privaten Grundstücken in Waldnähe wird um große Vorsicht gebeten. Offenes Feuer darf dort nicht unbeobachtet bleiben. Am besten verzichten die Bewohner in diesen Bereichen komplett auf das Grillen, solange es so trocken bleibt.
Quelle: Böblingen – zur Originalmeldung