Bochum: Polizei kontrolliert Radfahrer und E-Scooter
Am Freitag, den 24. Juli, war in Bochum (Nordrhein-Westfalen) einiges los. Unter dem Motto „Mit Rad und Tat für Sicherheit“ haben die Polizei und die Verkehrsüberwachung der Stadt gemeinsam die Straßen abgesucht. Die Beamten wollten prüfen, ob sich die Leute an die Verkehrsregeln halten, besonders wenn sie auf zwei Rädern unterwegs sind.
Insgesamt haben die Beamten 259 Menschen kontrolliert. Das waren 108 Radfahrer, 76 Leute auf Pedelecs oder E-Bikes und 52 Menschen auf E-Scootern. Sogar 23 Autos wurden überprüft. Am Ende mussten 57 Menschen ein Verwarnungsgeld bezahlen.
Am häufigsten waren die Fahrer auf dem falschen Weg unterwegs. In 34 Fällen nutzten sie den Gehweg oder die Fahrbahn, obwohl das nicht erlaubt war. In einem Fall saßen sogar zwei Menschen auf einem einzigen E-Scooter, was verboten ist. Weitere Strafen gab es für Fehler beim Abbiegen oder weil jemand den Sicherheitsgurt im Auto nicht angelegt hatte.
Besonders kritisch sahen die Polizisten den Umgang mit dem Handy. Zwei E-Scooter-Fahrer bekamen eine Anzeige wegen der Handynutzung während der Fahrt. Vier Radfahrer mussten ebenfalls ein Verwarnungsgeld zahlen, weil sie ihr Telefon benutzt hatten.
Neben den Kontrollen gab es einen Informationsstand der Polizei. Dort erklärten die Beamten den Bürgern, wie man Unfälle vermeidet. Ein wichtiger Punkt war dabei der E-Scooter: Er sei kein Spielzeug. Wer damit fährt, muss die Radwege oder Schutzstreifen nutzen. Wenn es diese nicht gibt, gehört die Straße zur Fahrbahn. Der Gehweg ist für E-Scooter absolut tabu.
Die Polizei und die Stadt wollen solche Aktionen in Zukunft öfter wiederholen, damit die Sicherheit im Stadtgebiet dauerhaft steigt. Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.