Bochum, Herne und Witten: Polizei sichert Schulstart ab
Am Donnerstag, den 3. September, ist es für viele Kinder ein großer Tag. Insgesamt 5.596 Erstklässlerinnen und Erstklässler beginnen in Bochum (Nordrhein-Westfalen), Herne und Witten ihre Schulzeit. Allein in Bochum sind es 3.167 Kinder, in Herne 1.545 und in Witten 884.
Die Polizei will den Kindern einen sicheren Start ermöglichen. Der Grund dafür ist ernüchternd: Im Jahr 2025 gab es in den drei Städten zehn Unfälle mit Schulkindern auf dem Weg zur Schule. Für die Beamten ist jeder dieser Unfälle einer zu viel. Deshalb ist die Polizei vom 2. bis zum 18. September mit viel Personal an den Schulen präsent.
Spezielle Berater für Verkehrssicherheit gehen direkt an die Grundschulen. Sie zeigen den Kindern, wie sie sich im Straßenverkehr richtig verhalten. Besonders wichtig ist dabei, dass die Kinder die Straße nur an sicheren Stellen wie Zebrastreifen überqueren. Auch das richtige Verhalten an Bushaltestellen wird geübt.
Gleichzeitig wird die Polizei strenger kontrollieren. In der Nähe von Schulen werden verstärkt Geschwindigkeiten gemessen. Die Beamten prüfen zudem, ob Kinder in Autos in den richtigen Sitzen sitzen und fest angeschnallt sind. Auch Fahrräder werden gecheckt. Die Polizei achtet dabei vor allem darauf, ob die Bremsen funktionieren und das Licht brennt.
Ein besonderer Appell richtet sich an die Eltern. Die Polizei bittet darum, Halt- und Parkverbote an den Schulen zu beachten. Wenn sogenannte Elterntaxis wild parken, müssen die Kinder oft vom Gehweg auf die Straße ausweichen. Außerdem versperren die Autos die Sicht, was gefährlich sein kann. Wer sich nicht an die Regeln hält, muss mit Strafen rechnen.
In den nächsten Tagen gibt es zudem spezielle Aktionen. Am 4. September findet an der Sonnenschule in Bochum eine Aktion mit der Verkehrswacht und der BOGESTRA statt. Am 10. September folgt ein ähnlicher Termin an der Grundschule Freiherr-vom-Stein in Herne zusammen mit der HCR.