Bochum: Feuerwehr rettet Fische vor dem Ersticken
Am Sonntagvormittag, den 19. Juli 2026, ging bei der Feuerwehr Bochum (Nordrhein-Westfalen) ein Notruf ein. Gegen 10:33 Uhr mussten die Retter zu einem Regenrückhaltebecken zwischen der Weststraße und der Josef-Haumann-Straße fahren. Dort gab es ein Problem mit dem Wasser: Es war zu wenig Sauerstoff vorhanden, weshalb die Fische im Becken in Lebensgefahr schwebten.
Als die Einsatzkräfte vor Ort ankamen, sahen sie das Problem sofort. Viele Fische schwammen direkt unter der Oberfläche und schnappten verzweifelt nach Luft. Ohne Hilfe wären die Tiere kurz darauf gestorben.
Um die Fische zu retten, startete die Feuerwehr eine ungewöhnliche Aktion. Sie nutzten ein Löschfahrzeug und eine Tragkraftspritze. Damit pumpten sie das Wasser aus dem Becken an und leiteten es in einem hohen Bogen wieder zurück hinein. Durch das Herunterfallen des Wassers wurde frischer Sauerstoff in das Becken gewirbelt.
Zur Unterstützung kam auch der Technische Betrieb der Stadt Bochum dazu. Die Mitarbeiter brachten eine spezielle Umwälzpumpe in das Gewässer ein. Diese Pumpe sorgte dafür, dass das Wasser dauerhaft durchmischt wurde und die Sauerstoffversorgung stabil blieb.
Die Strategie ging auf. Schon nach kurzer Zeit beruhigte sich die Lage und die Fische kehrten zu ihrem normalen Verhalten zurück. Die Rettungsaktion dauerte insgesamt mehrere Stunden. Erst gegen 14:40 Uhr konnten die Männer der Feuer- und Rettungswache Wattenscheid sowie der Freiwilligen Feuerwehr aus der Löscheinheit Wattenscheid-Mitte den Einsatz beenden.
Weitere Angaben liegen bislang nicht vor.