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Bochum: 20-Jähriger mit getunten E-Scooter geflüchtet

Ein junger Mann versuchte in der Nacht auf Montag in Bochum-Harpen vor einer Polizeikontrolle zu fliehen. Er war auf einem manipulierten E-Scooter unterwegs.

Es war gegen 3.30 Uhr in der Nacht auf Montag, als Beamte der Polizeiwache Ost in Bochum-Harpen (Nordrhein-Westfalen) einen E-Scooter-Fahrer auf dem Harpener Hellweg bemerkten. Die Polizisten wollten den 20-Jährigen kontrollieren. Doch als der junge Mann die Beamten sah, gab er Gas und flüchtete. Kurzzeitig verloren die Polizisten ihn aus den Augen.

Die Beamten starteten sofort die Suche. Wenig später fanden sie den Bochumer in einer Sackgasse in der Karl-Leich-Straße. Dort konnten sie ihn schließlich stoppen und kontrollieren.

Bei der Überprüfung kam heraus, dass der E-Scooter technisch verändert worden war. Das Fahrzeug war deutlich schneller als erlaubt und erreichte eine Geschwindigkeit von etwa 45 km/h. Zudem war der Roller nicht versichert.

Die Polizisten bemerkten außerdem, dass der 20-Jährige wohl unter dem Einfluss von Drogen stand. Deshalb nahmen sie ihn mit auf die Wache, wo ihm eine Blutprobe entnommen wurde.

Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang vor solchen Umbauten an E-Scootern. Die Fahrzeuge seien nicht für so hohe Geschwindigkeiten gebaut. Vor allem die Bremsen und die kleinen Räder könnten bei 45 km/h schnell versagen. Wer seinen Scooter manipuliert, bringe sich und andere in Gefahr.

Das Verkehrskommissariat hat die Ermittlungen aufgenommen. Ob und inwieweit sich der junge Mann strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Bochum – zur Originalmeldung

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