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Bocholter Delegation besucht Partnerstadt Akmenė in Litauen

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Vier Vertreter aus Bocholt waren vom 20. bis 23. August in der litauischen Partnerstadt Akmenė zu Gast. Im Fokus standen Kultur, Wirtschaft und Bildung.

Eine vierköpfige Gruppe aus Bocholt (Kreis Borken, Nordrhein-Westfalen) reiste Ende August in die litauische Partnerstadt Akmenė. Anlass war das dortige Stadtfest, zu dem Akmenė jedes Jahr seine internationalen Partner einlädt. Neben den Gästen aus Bocholt waren auch Vertreter aus Lettland, Polen, Estland und der Ukraine dabei.

Die Delegation aus Bocholt bestand aus der stellvertretenden Bürgermeisterin Gudrun Koppers, dem Stadtverordneten Martin Rudde, Sonja Wießmeier aus der Stadtverwaltung und Gerd Hagedorn von der Kunst- und Kulturgemeinschaft (KuKuG).

Direkt nach ihrer Ankunft suchten die Gäste das Gespräch mit der Kulturbeauftragten von Akmenė, um gemeinsame Projekte zu planen. Sie trafen sich mit Künstlern und einem lokalen Fotoclub. Beim sogenannten „Weißen Abend“ vor dem Kulturzentrum in Naujoji Akmenė konnten sie sich zudem locker mit den Bürgern vor Ort austauschen.

Auch die Wirtschaft stand auf dem Programm. Die Gruppe besuchte das Zementwerk Akmenės Cementas, an dem die deutsche Schwenk Baustoffgruppe fast alle Anteile hält. Dort ging es vor allem um Nachhaltigkeit. Außerdem besichtigten sie das Industriegebiet mit der VMG Group und der Firma Bigso in Venta, die Möbelteile für IKEA herstellt.

Ein weiterer Teil der Reise widmete sich der Bildung. Die Delegation besuchte eine Schule in Naujoji Akmenė. Dort wurde gezeigt, wie mit EU-Geldern der MINT-Bereich ausgebaut wurde, inklusive Laserschneiden und Drohnenbau. Zudem besuchten die Gäste eine Kita, um sich die Betreuung von Kleinkindern anzusehen.

Zum Abschluss gab es einen gemeinsamen Abend im Sportzentrum. Dabei war auch der japanische Botschafter in Litauen, Shinsuke Shimizu, anwesend.

Stellvertretende Bürgermeisterin Gudrun Koppers zog ein positives Fazit. Die Gespräche hätten gezeigt, dass beide Städte in vielen Bereichen enger zusammenarbeiten wollen. Sie hofft nun, dass aus den Treffen in Litauen konkrete neue Projekte für Bocholt entstehen.

Quelle: Bocholt – zur Originalmeldung

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