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Bocholt zeigt niederländischen Gästen Notfall-Infopunkte

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Eine 28-köpfige Delegation aus den Niederlanden besuchte Bocholt, um zu lernen, wie die Stadt und der Kreis Borken im Krisenfall kommunizieren.

In Bocholt (Kreis Borken, Nordrhein-Westfalen) trafen sich am 24. August Experten aus Deutschland und den Niederlanden. Eine Gruppe von 28 Menschen, darunter Bürgermeister aus Bloemendaal, Haarlemmermeer, Heemskerk und Zandvoort sowie aus der Nachbargemeinde Aalten, kam zu Besuch. Auch Vertreter der Sicherheitsregion Kennemerland waren dabei. Im Sporker Saal an der Dinxperloer Straße erklärten die Gastgeber, wie die Notfall-Informationspunkte im Kreis funktionieren.

Bürgermeister Christian Mangen und die Sicherheitsdezernentin des Kreises, Dr. Elisabeth Schwenzow, hießen die Gäste willkommen. Zusammen mit den Fachleuten Florian Laubrock, Esther Hoffmann und Dieter Helbig wurde erklärt, wie die Stadt mit den Bürgern spricht, wenn es brennt oder die Technik versagt. Besonders wichtig war das Thema Stromausfall: Was passiert, wenn über lange Zeit das Licht ausgeht und die Telefone nicht mehr funktionieren?

Die Gäste sahen sich im Sporker Saal direkt an, wie so ein Notfall-Punkt ausgestattet ist. Solche Stellen gibt es im gesamten Kreis an gut erreichbaren Orten. Wenn es eine Ausnahmesituation gibt, werden sie schnell besetzt. Dort können Menschen Notrufe absetzen, wenn das normale Netz tot ist, oder aktuelle Infos zur Lage bekommen.

Einige dieser Punkte sind sogar noch besser ausgestattet. Sie haben eine eigene Notstromversorgung. Das ist lebenswichtig, um zum Beispiel Medikamente zu kühlen, Beatmungsgeräte aufzuladen oder Babynahrung zu erwärmen. In Bocholt sind neben dem Sporker Saal auch Turnhallen, städtische Gebäude, die Hauptfeuerwache, das Gerätehaus in Suderwick und die Polizeiwache als solche Anlaufstellen vorgesehen.

Die Zusammenarbeit über die Grenze hinweg soll nun noch enger werden. Im Oktober reisen Mitarbeiter aus Bocholt nach Aalten, um dort an einer Übung zum Betrieb dieser Notfall-Punkte teilzunehmen.

Quelle: Bocholt – zur Originalmeldung

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