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Blitzer-Jagd in Kierspe und Lüdenscheid

Die Polizei hat am Dienstagmorgen zwei große Kontrollen durchgeführt. Hunderte Fahrer waren zu schnell unterwegs.

Am Dienstagmorgen waren die Beamten in Kierspe (Märkischer Kreis, Nordrhein-Westfalen) auf der B 54 im Einsatz. Von 07:29 Uhr bis 12:15 Uhr kontrollierten sie die Geschwindigkeit der vorbeifahrenden Autos. Insgesamt wurden 950 Fahrzeuge gemessen. Bei 252 Fahrern war das Tempo zu hoch.

Die meisten Verstöße waren nicht so schwerwiegend und liegen im Bereich eines Verwarngeldes. Bei 44 Menschen war es jedoch so deutlich zu schnell, dass die Polizei eine Anzeige wegen einer Ordnungswidrigkeit schrieb. Ein Fahrer muss sogar mit einem Fahrverbot rechnen. Besonders auffällig war ein Motorradfahrer: Er raste mit 97 km/h über die Straße, obwohl dort nur 50 km/h erlaubt sind.

Fast zeitgleich gab es eine weitere Kontrolle in Lüdenscheid (Märkischer Kreis, Nordrhein-Westfalen). Dort standen die Beamten von 07:10 Uhr bis 08:30 Uhr in der Halverstraße. In dieser kurzen Zeit wurden 323 Fahrzeuge gemessen. Elf Fahrer waren zu schnell. Neun von ihnen bekommen ein Verwarngeld, zwei weitere müssen mit einer Anzeige rechnen. Auch hier muss eine Person mit einem Fahrverbot rechnen.

Der schnellste Fahrer in Lüdenscheid saß in einem Pkw. Er war mit 91 km/h unterwegs, obwohl die Grenze bei 50 km/h lag.

Die Ermittlungen dauern an. Ob und inwieweit sich die Fahrer strafbar gemacht haben, klärt nun die zuständige Behörde. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis – zur Originalmeldung

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