Biwaktour in die Schweizer Alpen
Am Freitag, den 10. Juli 2026, startete eine Gruppe von sieben Bergsteigern gegen Mittag ihre Reise. Mit einem Bus des Deutschen Alpenvereins (DAV) fuhren sie in die Schweiz, genauer gesagt in den Kanton Graubünden.
Vor der Abfahrt hatten die Teilnehmer die Wetterberichte genau geprüft. Zuerst bestand ein Gewitterrisiko von 65 Prozent, das später auf 35 Prozent sank. Die Gruppe entschied sich daraufhin, die Tour trotz der Gefahr anzutreten. Kurz nach ihrer Ankunft erlebten sie einen farbenfrohen Sonnenuntergang, bevor sie ihr erstes Lager an einem kleinen See aufschlugen.
In der ersten Nacht zogen dunkle Wolken auf und es blitzte in der Ferne. Die Gruppe befand sich jedoch in sicherem Abstand zu den Gewittern. Am nächsten Morgen setzten sie ihren Weg fort, passierten Schneereste und rasteten an Gebirgsseen.
Während der Tour bemerkten die Wanderer die Folgen des Klimawandels. Sie überquerten graue Geröllfelder, an denen früher Gletscher waren. Am zweiten Abend verbrachten sie die Zeit mit Yoga und gemeinsamem Kochen.
Am dritten Tag endete die Tour. Die Teilnehmer hielten fest, dass sie durch die gegenseitige Hilfe beim Tragen des schweren Gepäcks und die Motivation bei steilen Aufstiegen als Gruppe zusammengewachsen sind. Auch das Manövrieren des DAV-Busses auf einem schwierigen Parkplatz gehörte zu den gemeinsamen Erlebnissen. Der Bericht wurde in Pfaffenhofen an der Ilm (Landkreis Pfaffenhofen, Bayern) veröffentlicht.