Bitburg saniert St.-Willibrord-Gymnasium mit Fertigbauteilen
Das St.-Willibrord-Gymnasium in Bitburg (Eifelkreis Bitburg-Prüm, Rheinland-Pfalz) ist alt. Das Gebäude wurde bereits 1962 gebaut. Jetzt ist es an der Zeit für eine Modernisierung, denn die Fassade und die Technik im Haus sparen zu wenig Energie und schützen das Klima nicht ausreichend.
Der Eifelkreis will die Schule deshalb mit einer sogenannten seriellen Sanierung fit machen. Das bedeutet: Die neuen Fassadenteile werden industriell vorgefertigt und dann einfach vor die alte Gebäudehülle montiert. Diese Methode ist zwar etwas teurer als eine normale Sanierung, aber sie hat große Vorteile. Die Bauzeit wird kürzer und die Qualität ist besser. Vor allem stört die Baustelle den Schulalltag deutlich weniger. Zudem ist die Planung so sicherer.
Neben der Fassade wird auch die Technik im Inneren ausgetauscht. Die alte Gasheizung kommt weg und wird durch eine Luft-Wasser-Wärmepumpe ersetzt. Auf dem Dach soll eine Photovoltaik-Anlage Strom erzeugen. Außerdem kommen moderne Lüftungen direkt in die Fassadenelemente und eine neue Steuerung für das gesamte Gebäude wird eingebaut.
Die Planer hoffen, damit den hohen Effizienzgebäude-40-Standard zu erreichen. Ob auch andere Varianten, wie EH 55 oder EH 70, wirtschaftlich sinnvoll sind und gefördert werden können, wird nun genau geprüft. Eine Machbarkeitsstudie für diese Pläne wurde vom Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Energie und Mobilität des Landes Rheinland-Pfalz gefördert.
Das Ziel ist es, den Energieverbrauch und die CO2-Ausstöße zu senken und das Raumklima für Schüler und Lehrer zu verbessern. So soll der Schulstandort langfristig gesichert werden. Als Termin wurde der 21. Juli 2026 genannt.