Bitburg: Polizei kontrolliert Schulwege und findet Mängel
In den letzten zwei Wochen hat die Polizei in Bitburg (Eifelkreis Bitburg-Prüm, Rheinland-Pfalz) gezielt an sechs verschiedenen Schulen kontrolliert. Die Beamten waren vor allem dann im Einsatz, wenn die Kinder morgens zur Schule kamen oder mittags wieder nach Hause fuhren.
Insgesamt untersuchten die Polizisten 186 Autos. Bei 31 Fahrern gab es Probleme. Am häufigsten war die Kindersicherung nicht richtig angelegt oder fehlte komplett. Die Polizei betont, dass die Fahrt zur Schule oft nur kurz dauert, ein Unfall aber in Sekunden passieren kann. Wenn die Sicherung nicht passt, kann das schlimme Folgen haben.
Neben den Fehlern bei den Kindersitzen gab es weitere Verstöße. Manche Fahrer hatten ihren Führerschein nicht dabei, andere parkten oder hielten falsch. In einem Fall war die Lage besonders ernst: Ein Vater fuhr sein Auto, obwohl er gar keinen gültigen Führerschein besaß.
Parallel dazu haben die zentralen Verkehrsdienste die Geschwindigkeit rund um die Schulen gemessen. Das Ergebnis war deutlich: 103 Fahrer bekamen ein Verwarnungsgeld, fünf Menschen wurden angezeigt und gegen einen Fahrer wurde ein Fahrverbot verhängt. Die Polizei warnt, dass viele Autofahrer in Schulzonen zu schnell fahren und dabei vergessen, dass Kinder Entfernungen und Geschwindigkeiten oft noch nicht richtig einschätzen können.
Zusätzlich zu den Kontrollen im Straßenverkehr führte die Polizei in Bitburg insgesamt 17 Kontrollen zum Jugendschutz durch.
Die Ermittlungen zu den schweren Verstößen dauern an. Ob und inwieweit sich die betroffenen Menschen strafbar gemacht haben, klärt nun die zuständige Behörde.