Bingen plant Tourismus-Offensive für BUGA 2029
In Bingen am Rhein (Landkreis Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz) läuft die Planung für die Bundesgartenschau 2029 auf Hochtouren. Damit die Gäste nicht nur die Gärten besuchen, sondern auch in der Region bleiben und Geld ausgeben, wurde ein Wettbewerb gestartet. Unter dem Motto „Werde BUGA-Erlebnispartner“ sollten Anbieter touristische Produkte oder ganz neue Ideen einreichen.
Das Interesse war groß: Insgesamt gingen 73 fertige Angebote und 79 neue Ideen ein. Die Organisatoren haben nun eine Auswahl getroffen. 18 bestehende Produkte und 15 neue Ideen wurden als sogenannte „TOP-Erlebnisse“ ausgezeichnet. Dabei ging es vor allem darum, dass die Angebote online buchbar sind und auch nach dem Jahr 2029 noch funktionieren. Bewertet wurden unter anderem die Qualität, der Nutzen für die Wirtschaft und wie nachhaltig die Ideen sind.
Das Land Rheinland-Pfalz hat das Projekt mit rund 33.000 Euro unterstützt. Die bereits existierenden Angebote sollen nun direkt in die Werbung für die BUGA29 einfließen. Die neuen Ideen müssen erst noch ausformuliert werden. Dafür gibt es am 25. August einen speziellen Workshop. Bei diesem Termin wird auch der ADAC-Preis für die beste Produktidee verliehen.
Sven Stimac, der Geschäftsführer der BUGA29, betonte, dass die nicht ausgewählten Ideen trotzdem nicht verloren sind. Sie sollen als Motivation dienen, die Angebote weiter zu verbessern. Ziel ist es, dass Touristen ihren Aufenthalt im Mittelrheintal verlängern und die Region ganzheitlich erleben.
Welche konkreten Erlebnisse es am Ende sein wird, ist noch nicht bekannt. Weitere Informationen dazu folgen nach dem Workshop im August.