Bingen empfängt im August viele Bürgermeister
In Bingen am Rhein (Landkreis Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz) kommt im August ein großer Kreis von Politikern und Verwaltungschefs zusammen. Vom 25. bis 27. August findet im Rheintal-Kongress-Zentrum das Forum KOMMUNAL 2026 statt. Rund 200 Bürgermeister und Führungskräfte aus der Verwaltung reisen an, um über wichtige Themen zu sprechen. Auf dem Programm stehen unter anderem der Katastrophenschutz, die Finanzen der Kommunen und die Frage, wie die Zukunft in ländlichen Regionen aussehen soll.
Im Vorfeld der Tagung besuchte Benjamin Lassiwe, ein Redakteur von KOMMUNAL aus Berlin, die Stadt. Er traf Oberbürgermeister Thomas Feser auf Burg Klopp. In dem Gespräch erklärte Feser, dass ihm das Gestalten und die Entwicklung der Stadt Spaß mache. Er sprach auch über seinen Verwaltungssitz auf der Burg Klopp. Diese sei zwar eindrucksvoll, brauche aber viele Sanierungen. Von dort aus hat man einen weiten Blick über das Rheintal bis zum Mäuseturm.
Ein großes Thema für die Stadt ist die Entwicklung der Innenstadt. Nach der Landesgartenschau 2008 will Bingen nun 2029 bei der Bundesgartenschau im Mittelrheintal dabei sein. Das Ziel ist es, das Gebiet rund um die Burg neu zu gestalten und die Stadtmitte wieder lebendiger zu machen.
Kritisch sah der Oberbürgermeister die aktuelle Debattenkultur in der Gesellschaft, die durch soziale Medien immer härter werde. Auch bestimmte Regeln für die Außenflächen von Kitas in Rheinland-Pfalz bezeichnete er als zu praxisfern.
Zuletzt gab es Informationen zur Gesundheitsversorgung. Da das „Heilig-Geist-Hospital“ insolvent ist, gibt es Pläne für einen Ersatz. An diesem Standort könnte in Zukunft eine Poliklinik mit einer Notaufnahme und etwa 60 Betten entstehen.
Ein ausführliches Porträt über Thomas Feser wird in Kürze veröffentlicht.