Bingen am Rhein plant Zukunft der Innenstadt
Am Mittwoch fand im Kulturzentrum in Bingen am Rhein (Landkreis Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz) eine Fachveranstaltung statt. Unter dem Titel „BUGA und Ortsentwicklung“ diskutierten Teilnehmer über den BUGA-Dialog „Die Zukunft unserer Ortskerne“. Auf Einladung der BUGA GmbH kamen Leute aus der Politik, der Verwaltung, der Wissenschaft und aus der Bevölkerung zusammen. Sie wollten Strategien finden, wie man die Innenstädte lebenswerter machen kann.
Oberbürgermeister Thomas Feser begrüßte die Gäste und die Referenten. Auch Sven Stimac, der Geschäftsführer der BUGA GmbH, und die Projektmanagerin Dr. Sandra Linz waren dabei. Feser erklärte, dass die Bundesgartenschau 2029 eine große Chance für die Stadtentwicklung in Bingen sei. Besonders der Park am Mäuseturm soll aufgewertet werden. Dieser Ort ist für viele Menschen in der Region wichtig für die Erholung. Durch die BUGA soll Bingen zu einer zentralen Ausstellungsfläche im Oberen Mittelrheintal werden.
Das Ziel ist es, die Innenstadt wieder zu beleben und den Tourismus zu fördern. Davon sollen am Ende vor allem die Bürger profitieren. Der Oberbürgermeister erinnerte dabei an die Landesgartenschau von 2008, die bereits ähnliche positive Effekte gebracht hatte.
Mehrere Experten gaben während der Veranstaltung Einblicke. Henning Schwarting vom Ministerium für Kommunen, Bauen, Wohnen und Kultur aus Rheinland-Pfalz sowie Andrej Müller vom hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und den ländlichen Raum sprachen über ihre Ansätze. Zudem waren Jenni Follmann von der Landauer Leerstandsinitiative, Dr. Miriam Voigt und der Bürgermeister von Bacharach, Dieter Kemmer, dabei. Sie diskutierten aus verschiedenen Blickwinkeln, was eine Stadt in der Mitte eigentlich lebenswert macht.
Nach den Vorträgen gab es eine Workshop-Phase. Hier sammelten die Teilnehmer Ideen für das gesamte Obere Mittelrheintal. Wichtig war dabei, dass alle mitreden: der Einzelhandel, das Gewerbe, die Gastronomie und die Bürger selbst. Diese Dialoge sind Teil eines festen Plans der BUGA GmbH, um die Menschen vor der Bundesgartenschau 2029 einzubinden.
Wie genau die erarbeiteten Impulse nun in die Planung einfließen, bleibt abzuwarten. Die Ermittlungen zu den besten Strategien dauern an.