Bingen: 20-Jähriger mit manipuliertem Fatbike gestoppt
Gegen ein Uhr in der Nacht des 7. August hielten Polizisten in Bingen (Landkreis Mainz-Bingen, Rheinland-Pfalz) einen 20-jährigen Mann an. Er war in der Saarlandstraße mit einem sogenannten Fatbike unterwegs. Das ist ein Elektro-Zweirad mit besonders breiten Reifen, für das man normalerweise eine Versicherung braucht.
Bei der Kontrolle bemerkten die Beamten schnell zwei Probleme. Erstens gab es für das Fahrzeug keinen Versicherungsschutz. Zweitens hatten jemand am Bike herumgebastelt. Durch diese technischen Manipulationen war das Fatbike deutlich schneller als es eigentlich sein dürfte. Damit galt es nicht mehr als normales Fahrrad oder Pedelec, sondern als Fahrzeug, das zwingend versichert sein muss.
Die Polizei ließ den jungen Mann nicht weiterfahren. Sie untersagte ihm die Weiterfahrt mit dem manipulierten Gefährt. Jetzt müssen die Ermittlungen klären, welche Folgen das hat.
Die Polizei warnt in diesem Zusammenhang davor, an Elektro-Fahrrädern herumzubasteln. Solche Veränderungen führen oft dazu, dass die Betriebserlaubnis erlischt und die Versicherung im Schadensfall nicht zahlt. Zudem drohen straf- und ordnungsrechtliche Konsequenzen.
Ob und inwieweit sich der Fahrer strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.