Bildungsministerin besucht Sommerschule in Zweibrücken
Am 29. Juli 2026 war die Bildungsministerin Dr. Ute Eiling-Hütig zu Gast in Zweibrücken (Rheinland-Pfalz). Sie besuchte dort die lokale Sommerschule, um zu sehen, wie die Lernangebote in den Ferien genau funktionieren. Begleitet wurde sie dabei von Bürgermeister Christian Gauf, der Schuldezernentin Christina Rauch, Schulleiter Thomas Trier sowie Leuten aus der Stadtverwaltung und dem Regionalen Kompetenzzentrum Südwest.
Die Ministerin sprach vor Ort direkt mit den Schülern und den Lehrern. Dabei ging es vor allem um zwei Dinge: das Programm „Lernen in Ferien“ und spezielle Sprachkurse. In diesem Jahr nehmen etwa 80 Schüler an insgesamt acht Kursen teil. Vier dieser Kurse konzentrieren sich auf Deutsch und Mathe, bei Bedarf kommen Englisch oder Französisch hinzu. Die anderen vier Kurse sind reine Sprachkurse für Kinder und Jugendliche, die in diesem Bereich besonders gefördert werden müssen.
Die Sommerschule in Zweibrücken gibt es nun schon im siebten Jahr. Gestartet ist das Ganze 2020 als Programm, um die Lücken aus der Corona-Zeit zu schließen. Mittlerweile ist es ein fester Bestandteil der Förderung in der Stadt. Die Organisation übernimmt die Stadt Zweibrücken selbst. Sie leitet das Projekt, plant die Lehrer ein und koordiniert die Zusammenarbeit mit den Schulen. Die Sprachkurse werden zudem vom Land Rheinland-Pfalz über den Verband der Volkshochschulen unterstützt.
Schuldezernentin Christina Rauch betonte bei dem Besuch, dass kleine Gruppen und eine enge Betreuung wichtig seien, damit die Kinder gut ins neue Schuljahr starten können. Sie machte jedoch auch deutlich, dass Ferienkurse allein nicht reichen. Für einen echten Erfolg beim Sprachenlernen brauche es eine dauerhafte Förderung. Deshalb begrüßt die Stadt auch neue Pläne der Landesregierung, wie die sogenannten Kompass-Klassen, ein verpflichtendes Vorschuljahr und die Grundschulgarantie.
Die Ministerin unterstrich abschließend, dass Sprache die wichtigste Voraussetzung für den Erfolg in der Schule und die Integration in die Gesellschaft ist.