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Bielefeld: Polizei rät zum Training des Schulwegs

Die Ferien neigen sich dem Ende zu. Die Polizei in Bielefeld gibt Tipps, wie Schulanfänger sicher an ihr Ziel kommen.

Für viele Kinder in Bielefeld (Nordrhein-Westfalen) beginnt bald ein neues Kapitel. Wer zum ersten Mal in die Schule kommt oder die Schule wechselt, muss sich an viele neue Dinge gewöhnen. Die Polizei rät den Eltern deshalb, die restlichen Ferientage zu nutzen, um den Schulweg gemeinsam zu üben.

Ein Spaziergang am Wochenende reicht laut Polizei nicht aus, da dann zu wenig Verkehr auf den Straßen ist. Die Eltern sollen mit ihren Kindern den Weg genau zu den Zeiten ablaufen, zu denen es später wirklich zur Schule geht. Dabei geht es nicht nur um den Fußweg, sondern auch darum, wie man sich an Haltestellen verhält und die Busse oder Bahnen richtig nutzt.

Besonders wichtig ist die Sichtbarkeit. Wenn Kinder reflektierende Kleidung oder Warnwesten tragen, sehen Autofahrer sie etwa 150 Meter früher. Das ist vor allem für die dunkle Jahreszeit eine wichtige Vorsorge. Wer mit dem Fahrrad zur Schule will, sollte erst die Fahrradprüfung machen. Die Eltern sollen zudem prüfen, ob die Technik am Rad stimmt und ein passender Helm vorhanden ist.

Für diejenigen, die auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen sind, gibt es eine Unterstützung vom Verkehrsbetrieb moBiel. Vom 17. August bis zum 11. September 2026 gibt es das kostenlose „ElternKindTicket“. Damit können Kinder in Begleitung eines Erwachsenen einmalig eine Hin- und Rückfahrt machen, um die Strecke in Ruhe zu trainieren.

Wer weitere Fragen hat oder Hilfe braucht, kann sich an die Verkehrssicherheitsberater der Polizei wenden. Informationen dazu gibt es auf der Homepage des Polizeipräsidiums.

Quelle: Polizei Bielefeld – zur Originalmeldung

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