Bielefeld: Fahrer versuchte Polizei mit Beifahrer zu täuschen
Es war kurz nach drei Uhr morgens in Bielefeld-Brackwede. Auf der Hauptstraße bemerkten Streifenbeamte eine Mercedes A-Klasse. Sobald der Fahrer die Polizisten sah, bog er rechts in die Kimbernstraße ab. Die Beamten ließen sich nicht abschrecken und folgten dem Wagen. Schließlich kam das Fahrzeug in der Arthur-Ladebeck-Straße zum Stehen.
Als die Türen aufgingen, stieg der 42-jährige Fahrer aus dem Wagen. In seiner Hand hielt er eine Bierflasche. Kurz darauf verließ auch sein 33-jähriger Beifahrer den Mercedes. Gegenüber den Polizisten versuchten die beiden Männer aus Bielefeld nun, die Situation zu verdrehen. Sie behaupteten, der Jüngere sei derjenige gewesen, der das Auto gesteuert hatte.
Die Beamten glaubten der Geschichte jedoch nicht. Sie verlangten vom 42-Jährigen seinen Führerschein. Dieser konnte das Dokument nicht vorzeigen, da er gar keine Fahrerlaubnis besaß. Zudem wirkte der Mann stark beeinträchtigt und zeigte deutliche Ausfallerscheinungen.
Die Polizisten vermuteten, dass der Mann sowohl Alkohol als auch Drogen konsumiert hatte. Deshalb ordneten sie eine Blutprobe an. Der Vorfall ereignete sich in der ostwestfalischen Großstadt Bielefeld, die als wirtschaftliches Zentrum der Region gilt.
Ob und inwieweit sich der Tatverdächtige strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.