Bielefeld: Betrunkener Fahrer rammt Ampelmast am Oberntorwall
Es war kurz nach ein Uhr in der Nacht zum Freitag, als es in Bielefeld (Nordrhein-Westfalen) krachte. Ein 25-jähriger Mann war mit seinem Peugeot 208 über den Oberntorwall in Richtung Jahnplatz gefahren. In der Nähe der Einmündung zur Friedenstraße verlor er offenbar die Kontrolle über den Wagen.
Der Kleinwagen stieß zuerst gegen den linken Bordstein und prallte dann mit voller Wucht gegen einen Ampelmast auf der Mittelinsel. Der Aufprall war so heftig, dass der Mast einfach abknickte und komplett zerstört wurde. Ein Zeuge sah den ganzen Unfall. Er reagierte schnell und sicherte die Stelle mit seinem eigenen Auto ab, damit kein weiterer Unfall passierte.
Der Fahrer und ein 28-jähriger Beifahrer wurden bei dem Crash leicht verletzt. Die Rettungssanitäter versorgten den 25-Jährigen und brachten ihn in eine Krankenhausambulanz. Der Beifahrer blieb vor Ort und brauchte keine ärztliche Hilfe. Ein Abschleppdienst musste den beschädigten Peugeot vom Oberntorwall entfernen.
Die Polizisten bemerkten schnell, dass der Fahrer wohl getrunken hatte. Deshalb ließ ein Arzt im Krankenhaus eine Blutprobe von ihm nehmen. Die Beamten nahmen ihm zudem den Führerschein ab. Der Sachschaden an dem Auto und der Ampel wird auf etwa 10.000 Euro geschätzt.
Ob und inwieweit sich der Fahrer strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Die Ermittlungen dauern an. Es gilt die Unschuldsvermutung.