Bielefeld: Autorennen endet mit Unfall und hohem Schaden
Am Donnerstagabend kam es in Bielefeld (Nordrhein-Westfalen) zu einem gefährlichen Vorfall. Gegen 22 Uhr lieferten sich zwei 24-jährige Männer aus der Stadt ein Autorennen auf der Engersche Straße. Sie rasten in Richtung Westerfeldstraße, obwohl dort nur 50 km/h erlaubt sind. Zeugen beobachteten, wie die beiden Fahrer bereits zwei andere Autos überholten. Ein Zeuge schätzte die Geschwindigkeit dabei auf 120 bis 140 km/h.
Dann wollten die beiden gleichzeitig drei Fahrzeuge überholen. Wegen des Gegenverkehrs mussten sie das Manöver jedoch abbrechen. Der Fahrer des Mercedes bremste stark ab. Der Fahrer des Audis bemerkte das zu spät und knallte hinten auf den Mercedes auf. Durch den Aufprall geriet der Audi nach links. Er touchierte einen geparkten VW Golf und krachte schließlich gegen einen Zaun und eine Hecke, die zu einer Schule gehören.
Der Audi-Fahrer wurde bei dem Unfall leicht verletzt. Die Retter versorgten ihn erst vor Ort und brachten ihn dann für weitere Untersuchungen in ein Krankenhaus. Die Polizei führte bei beiden Männern Tests auf Alkohol und Drogen durch, diese waren jedoch negativ.
Die Polizei nahm sowohl den Mercedes als auch den Audi als Beweismittel sicher. Zudem wurde dem Audi-Fahrer der Führerschein weggenommen und das Autofahren untersagt. Alle drei beteiligten Wagen waren so stark beschädigt, dass sie abgeschleppt werden mussten. Insgesamt entstand ein Schaden von etwa 35.000 Euro.
Nun müssen sich die beiden Männer für das verbotene Rennen verantworten. Die Fahrerlaubnisbehörde prüft derzeit, ob die beiden überhaupt noch geeignet sind, ein Auto zu führen. Die Ermittlungen dauern an.