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Betrunkener Krankenfahrstuhlfahrer zweimal in zwei Tagen erwischt

Ein 65-Jähriger verursachte am Wochenende in Altenburg und Nobitz für Aufsehen. Er steuerte seinen Krankenfahrstuhl mehrfach mit Alkohol im Blut durch die Straßen.

Am Freitagabend passierte es in der Münsaer Straße in Altenburg (Thüringen). Die Polizei hielt einen 65-jährigen Mann an, der einen Krankenfahrstuhl fuhr. Grund für die Kontrolle war ein Fahrradanhänger, den der Fahrer nur mit Draht befestigt hatte.

Schon beim ersten Gespräch merkten die Beamten, dass der Deutsche wohl getrunken hatte. Ein Atemalkoholtest bestätigte den Verdacht: Der Mann hatte 2,37 Promille. Die Polizei beendete die Fahrt sofort. Zur genauen Absicherung wurde der Fahrer in das Klinikum gebracht, wo ihm Blut entnommen wurde.

Doch die Geschichte endete nicht hier. Nur einen Tag später, am Samstagabend, passierte fast das Gleiche. In Nobitz (Thüringen) wurde der Mann in der Altenburger Straße erneut gesichtet. Auch diesmal hatte er den Anhänger wieder vorschriftswidrig am Fahrzeug befestigt.

Die Polizei kontrollierte den Mann erneut. Der Atemalkoholtest zeigte wieder einen hohen Wert von 1,51 Promille. Einmal mehr musste die Fahrt gestoppt werden. Auch diesmal folgte der Weg ins Klinikum für eine weitere Blutentnahme.

Ob und inwieweit sich der Mann strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung. Die Ermittlungen dauern an.

Quelle: Landespolizeiinspektion Gera – zur Originalmeldung

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