Bernsdorf bietet Geld für Vereine und Kulturprojekte
In Bernsdorf (Landkreis Bautzen, Sachsen) gibt es mehrere Möglichkeiten, Gelder für lokale Projekte zu bekommen. Besonders die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen unterstützt mit ihrem Kleinprojektefonds Vorhaben im ländlichen Raum. Gefördert werden zum Beispiel Konzerte, Theateraufführungen, Lesungen oder Kulturprogramme bei kleinen Stadt- und Dorffesten. Wer in Sachsen wohnt, kann einen Antrag stellen. Die Förderung übernimmt bis zu 100 Prozent der Kosten, allerdings maximal bis zu 5000 Euro. Die Anträge können ab dem 15. Januar 2026 eingereicht werden.
Auch für ehrenamtlich aktive Menschen gibt es Hilfe. Über das Programm „Wir für Sachsen“ zahlt der Freistaat eine pauschale Aufwandsentschädigung an Bürger, die sich engagieren. Zudem gibt es eine eigene Vereinsförderrichtlinie der Stadt Bernsdorf. Hier ist es wichtig, dass zuerst andere Fördermöglichkeiten vom Bund oder Land genutzt werden. Die Stadt verlangt zudem eine angemessene Eigenleistung und dass das Geld wirtschaftlich eingesetzt wird.
Ein weiterer großer Topf ist das Programm „Barrierefreies Bauen - Lieblingsplätze für alle“. Hier geht es darum, Gebäude und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen zugänglich zu machen. Das betrifft vor allem den Bereich Kultur, Freizeit, Gesundheit oder auch ambulante Arzt- und Zahnarztpraxen. Inhaber oder Pächter können bis zu 25.000 Euro beantragen, was bis zu 100 Prozent der Kosten abdeckt. Die Anträge müssen beim zuständigen Landkreis oder der kreisfreien Stadt eingereicht werden. Wichtig ist, dass man sich bereits im Vorjahr über die Fristen erkundigt.
Zusätzlich gewährt der Landkreis Bautzen Pauschalen für soziale Zwecke nach der Sächsischen Kommunalpauschalenverordnung.
Die Stadt Bernsdorf führt zudem eine Liste der Vereine in Bernsdorf, Großgrabe, Straßgräbchen, Wiednitz und Zeißholz. Da Vereinsgründungen oder neue Ansprechpartner nicht immer automatisch gemeldet werden, bittet die Stadtverwaltung darum, Änderungen aktiv mitzuteilen, damit die Liste aktuell bleibt.
Quelle: Bernsdorf – zur Originalmeldung