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Berlin zeigt Ausstellung zum Warschauer Aufstand im Roten Rathaus

Im Roten Rathaus wird eine Wanderausstellung über den polnischen Widerstand gegen die Nationalsozialisten eröffnet. Die Schau erinnert an die Opfer des Jahres 1944.

Am Montag, den 27. Juli 2026, wird im Roten Rathaus in Berlin (Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland) die Wanderausstellung „Der Warschauer Aufstand 1944“ eröffnet. Regierender Bürgermeister Kai Wegner startet den Termin um 11 Uhr gemeinsam mit Jan Tombiński, dem Geschäftsträger der Republik Polen, und Jan Ołdakowski, dem Direktor des Museums des Warschauer Aufstandes.

Der Ablauf ist genau geplant: Zuerst gibt es ein Grußwort im Festsaal des Rathauses. Gegen 11.40 Uhr eröffnet der Bürgermeister dann offiziell die Ausstellung und lässt sich durch die Exponate führen. Die Schau kommt zum 82. Jahrestag des Aufstands nach Berlin und markiert gleichzeitig das 35-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Berlin und Warschau.

In der Ausstellung geht es um die Zeit vom 1. August bis zum 2. Oktober 1944. Damals wehrte sich die Polnische Heimatarmee in Warschau gegen die deutschen Besatzer. Der Kampf für die Freiheit dauerte 63 Tage, wurde dann aber blutig beendet. Die Folgen waren verheerend: Rund 200.000 Menschen starben, über 150.000 wurden zur Zwangsarbeit verschleppt und etwa 350.000 Menschen mussten ihre Heimat verlassen. Die Stadt Warschau wurde fast völlig zerstört.

Das Museum des Warschauer Aufstandes zeigt diese Ereignisse bereits seit 2004. Die Wanderausstellung war zuvor schon in Städten wie Leipzig, Düsseldorf und Frankfurt am Main zu sehen. In Berlin können Besucher die Exponate bis zum 4. September 2026 im Roten Rathaus besichtigen.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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