Berlin: Vorgezogene Impfungen für Polizisten möglich
In Berlin (Hauptstadt der Bundesrepublik Deutschland) gibt es eine neue Regelung für die Polizei. Die Gesundheitsverwaltung stellt der Polizei zeitnah 12.000 Impfcodes zur Verfügung. Mit diesen Codes können die Beamten Termine im Impfzentrum am Flughafen Tegel vereinbaren.
Insgesamt geht es dabei um 24.000 Dosen des Impfstoffes von Astra Zeneca. Das reicht aus, um sowohl die erste als auch die zweite Impfung abzusichern. Die Entscheidung basiert auf der Coronavirus-Impfverordnung. Diese erlaubt es, Menschen früher zu impfen, die durch viele Kontakte mit Bürgern ein höheres Risiko haben, sich zu infizieren.
Polizeipräsidentin Barbara Slowik begründete den Schritt mit der aktuellen Lage. Besonders bei Einsätzen und Demonstrationen hätten Polizisten oft mit Menschen zu tun, die sich nicht an die Abstandsregeln hielten oder die Beamten sogar angriffen. Die Impfung soll nun helfen, schwere Krankheitsverläufe zu verhindern.
Die Polizei klärt gerade noch mit der Gesundheitsverwaltung und den Personalräten, wie genau die Vergabe der Termine ablaufen soll. Wichtig ist dabei: Die Impfung ist ein Angebot. Niemand in der Polizei wird gezwungen, sich impfen zu lassen.
Da es in den Medien Diskussionen über den Impfstoff von Astra Zeneca gab, betonten die Verantwortlichen, dass es aus medizinischer Sicht keine Bedenken gibt. Auch die Feuerwehr, Ärzte und andere wichtige Berufe erhalten diesen Impfstoff.