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Berlin: Veterinäraufsicht prüft Bienen auf gefährliche Seuche

Im Pankower Klimagarten werden Bienenvölker untersucht. Die Stadt will so die Ausbreitung der Amerikanischen Faulbrut verhindern.

In der Kleingartenanlage „Möllersfelde“ (Berlin, Bezirk Pankow) geht es am 29. Juli um die Gesundheit der Bienen. Die Bezirksstadträtin für Ordnung und Öffentlichen Raum, Manuela Anders-Granitzki, besucht dort gemeinsam mit der Veterinäraufsicht einen Bienenstand des Vereins „Bienenfreunde Pankow“ e. V.

Vor Ort wird eine amtliche Tierärztin Proben entnehmen. Dabei handelt es sich um sogenannte Futterkranzproben, die direkt bei den Bienenvölkern genommen werden. Diese Proben kommen danach ins Labor. Dort wird geprüft, ob die Tiere an der Amerikanischen Faulbrut leiden. Das ist eine gefährliche Bienenseuche, die EU-weit überwacht wird. Wer sie entdeckt, muss dies laut der neuen Tierseuchen-Meldeverordnung sofort melden.

Die Untersuchung ist wichtig, weil die Seuche schnell wüten kann. Wenn die Bienen krank werden, gefährdet das nicht nur die Imker, sondern die gesamte Natur in Berlin und Brandenburg. Bienen bestäuben die Pflanzen und sichern so die Ernährung und die Artenvielfalt. Die Stadt verfolgt hier einen Ansatz, bei dem die Gesundheit von Tieren, Menschen und Umwelt als eine Einheit gesehen wird.

Der Verein „Bienenfreunde Pankow“ e. V. wurde 2017 gegründet. Die 71 Mitglieder betreuen mehr als 300 Bienenvölker in der Hauptstadt und Umgebung. Mit der Aktion wollen das Bezirksamt und der Verein zeigen, wie wichtig die Vorsorge in der Imkerei ist.

Ob bei den untersuchten Völkern tatsächlich die Amerikanische Faulbrut gefunden wird, zeigen die Laborergebnisse nach dem Termin.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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