Berlin vergibt Geld für Filmemacherinnen und TIN-Menschen
Wer in Berlin (Hauptstadt Deutschland) wohnt und professionell Filme oder Videos dreht, kann sich ab sofort Geld vom Land hoffen. Die Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt vergibt für das Jahr 2027 spezielle Arbeitsstipendien. Diese richten sich gezielt an Frauen sowie an trans*, inter* und nicht-binäre Menschen (TIN*).
Das Geld soll dabei helfen, sich künstlerisch weiterzuentwickeln oder konkrete Projekte umzusetzen. Dabei ist es egal, in welcher Phase sich der Film befindet. Gefördert werden sowohl die ersten Recherchen und das Schreiben des Drehbuchs als auch die eigentlichen Dreharbeiten oder der Schnitt in der Postproduktion.
Es gibt Stipendien für eine Dauer von vier, fünf oder sechs Monaten. Die Auszahlung erfolgt in monatlichen Beträgen von jeweils 2.000 Euro. Eine Jury, die von der Kulturverwaltung berufen wurde, entscheidet am Ende, wer das Geld bekommt. Die Zusage gilt allerdings nur, wenn die Haushaltsmittel im entsprechenden Jahr auch wirklich verfügbar sind.
Interessierte können sich über das ServicePortal Berlin bewerben. Die genauen Bedingungen stehen in einem Informationsblatt auf der Internetseite der Senatsverwaltung. Wichtig ist der Termin: Die Online-Bewerbung muss bis zum 1. Oktober 2026 um 11 Uhr eingegangen sein.
Für alle, die noch Fragen haben, gibt es eine Online-Informationsveranstaltung. Diese findet am Donnerstag, den 3. September 2026, zwischen 10 und 11.30 Uhr statt. Wer teilnehmen will, muss sich vorab anmelden. Die Session läuft auf Deutsch, es gibt jedoch englische Untertitel.