Berlin verbessert digitale Infos zu Baustellen und Staus
Wer in Berlin (Hauptstadt und Land der Bundesrepublik Deutschland) mit dem Auto unterwegs ist, kennt das Problem: Plötzliche Baustellen oder Staus machen die Fahrt zur Qual. Jetzt will die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt das Informationsangebot der Verkehrsinformationszentrale (VIZ Berlin) verbessern.
Ein wichtiger Teil ist die neue Software namens „ANTRACITE“. Das Programm wertet GPS-Daten von Fahrzeugen und Apps aus. Damit kann die Stadt nicht nur sehen, wo es gerade staut, sondern auch alte Daten analysieren. So lässt sich prüfen, wie eine Umleitung in der Vergangenheit funktioniert hat oder wo Baustellen zu echten Engpässen führen. Die Software wird sogar kostenlos anderen Städten und Forschungseinrichtungen zur Verfügung gestellt.
Zusätzlich gibt es auf der VIZ-Webseite eine neue Plattform für den Stadtverkehr. Dort werden alle planbaren Ereignisse auf den öffentlichen Straßen aufgelistet. Das betrifft vor allem geplante Baustellen auf Haupt- und Nebenstraßen. Nutzer können die Liste filtern, zum Beispiel nach dem jeweiligen Bezirk oder der Art der Sperrung. Auch Informationen über Baustellen im benachbarten Brandenburg sind dort integriert.
Für diejenigen, die nur einen schnellen Überblick brauchen, gibt es eine extra Ansicht. Diese bündelt die wichtigsten Sperrungen und Störungen im Berliner Hauptstraßennetz. Alle Details zum gesamten Konzept der Baustellenkoordinierung sind zudem auf der Internetseite der Senatsverwaltung zusammengefasst.
Ziel der Maßnahmen ist es, die vielen anstehenden Bauarbeiten an der Infrastruktur besser zu steuern. Durch die besseren Daten sollen Verkehrsbehinderungen früher erkannt und so gering wie möglich gehalten werden.