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Berlin-Südkreuz: Frau greift Reisenden und Polizisten an

Am Samstagnachmittag kam es am Bahnhof Berlin-Südkreuz zu einem wilden Handgemenge. Eine 49-jährige Frau griff erst einen Passanten und dann die Bundespolizei an.

Am Samstagnachmittag gegen 15:20 Uhr herrschte am Bahnhofsvorplatz in Berlin-Südkreuz (Bezirk Tempelhof-Schöneberg) großes Chaos. Eine 49-jährige Frau aus Polen hatte dort völlig unvermittelt einen Reisenden angegriffen und ihm mit der Hand ins Gesicht geschlagen.

Als die Beamten der Bundespolizei die Frau kontrollierten, wurde sie sofort aggressiv. Sie schrie den angegriffenen Passanten an und versuchte dann, einen Polizisten mit einem Flaschenverschluss zu bewerfen. Die Situation spitzte sich weiter zu, als die Beamten versuchten, die Frau festzunehmen. Sie wehrte sich gegen die Maßnahmen und sperrte sich aktiv dagegen, mit auf die Dienststelle genommen zu werden.

Während des Gerangels wurde die Frau noch gewalttätiger. Sie bespuckte eine Polizistin und beschimpfte die Einsatzkräfte die ganze Zeit über. Als die Beamten später Tests machten, stellte sich heraus, dass die Frau sowohl Alkohol getrunken hatte als auch Drogen im Blut hatte.

Die Bundespolizei leitete daraufhin Ermittlungen wegen Körperverletzung, Beleidigung sowie Widerstands und Angriffs auf Vollstreckungsbeamte ein. Die Frau ist bereits polizeibekannt. Ein Richter ordnete am Sonntag Untersuchungshaft gegen sie an.

Ob und inwieweit sich die Frau strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Bundespolizeidirektion Berlin – zur Originalmeldung

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