Berlin startet Aktion für sichere Schulwege
In Berlin (Hauptstadt Deutschlands) geht es wieder los mit der Schule. Damit die kleinsten Schüler sicher an ihr Ziel kommen, startete am 26. August die Aktion „Sichtbar mobil zur Schule“. In diesem Jahr fand die Veranstaltung in der STATION Berlin statt, die zwischen dem Potsdamer Platz und dem Mehringdamm liegt.
Besonders die Erstklässler haben es schwer. Sie kennen ihre neuen Wege oft noch nicht und können Geschwindigkeiten oder Entfernungen schlechter einschätzen als Erwachsene. Deshalb haben über 200 Zweitklässler an verschiedenen Stationen geübt, wie sie sich im Straßenverkehr richtig verhalten. Sie konnten Fahrzeuge ausprobieren, Gefahren erkennen und bastelten reflektierende Sticker und Buttons, damit sie für Autofahrer besser sichtbar sind.
Die Stadt und die Polizei setzen deshalb in den ersten Schulwochen ein Zeichen. Die Polizei Berlin plant allein in den ersten zwei Wochen rund 1.200 Einsätze und Veranstaltungen rund um die Schulen. Die Beamten führen Informationsgespräche, machen aber auch Verkehrskontrollen vor den Schulen, um Autofahrer an Tempo und Abstand zu erinnern.
Ein wichtiger Teil der Sicherheit sind Reflektoren. Die Bürgerstiftung Berlin verteilt jedes Jahr etwa 38.000 dieser Teile an die Schulen in der Stadt. Gesponsert werden diese von verschiedenen Versicherungen und der Berliner Sparkasse.
Auch die BVG ist dabei. Das Ziel ist, dass Kinder den Weg zur Schule ohne das „Elterntaxi“ bewältigen und sicher mit Bus und Bahn fahren können. Die Veranstaltung wird bereits zum fünften Mal durchgeführt und stand dieses Jahr unter dem Motto „Mit Bus und Bahn unterwegs“.