Berlin rüstet Schulen digital auf
In Berlin (Hauptstadt und Land der Bundesrepublik Deutschland) ist die technische Basis für den digitalen Unterricht fertig. Wie der Senat am 1. September 2026 bekannt gab, haben inzwischen alle öffentlichen Schulen einen Breitbandanschluss mit einer Geschwindigkeit von einem Gigabit pro Sekunde.
Ein wichtiger Teil dieser Entwicklung ist das Berliner Schulportal. Rund 169.000 Menschen nutzen die Plattform bereits. Dort finden Lehrer und Schüler digitale Werkzeuge, Lernmedien und auch Anwendungen, die mit Künstlicher Intelligenz arbeiten.
Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch betonte, dass die Technik nun stehe. Jetzt müsse die Digitalisierung im Alltag ankommen. Das Ziel ist es, den Unterricht zu verbessern, die Lehrer zu entlasten und die Schüler auf die moderne Arbeitswelt vorzubereiten. Dabei spiele vor allem der verantwortungsvolle Umgang mit KI eine große Rolle.
Um die Lehrkräfte fit zu machen, gab es im Schuljahr 2025/2026 viele Fortbildungen. Insgesamt nahmen etwa 18.800 Menschen an 684 Veranstaltungen teil. Rund 120 dieser Kurse drehten sich speziell um Künstliche Intelligenz und deren Einsatz in der Schule.
Auch die Verwaltung soll einfacher werden. Die Datenbank für die schulischen Laufbahnen (LUSD) wird derzeit moderner und barrierefreier gestaltet. Zudem wurde der IT-Support für die Schulen ausgebaut, damit Lehrer bei Problemen mit ihren Geräten schneller Hilfe bekommen.
Das Geld für diese Maßnahmen floss größtenteils aus dem DigitalPakt Schule. Von den rund 256,9 Millionen Euro aus dem Basis-Paket sind bereits 97,5 Prozent ausgezahlt worden. Fast das gesamte Budget ist somit aufgebraucht und in die Infrastruktur der Schulen geflossen.
Quelle: Berlin – zur Originalmeldung