Berlin-Rahnsdorf: Neue Räume für Grundschule an den Püttbergen
An der Fürstenwalder Allee in Berlin-Rahnsdorf (Bezirk Treptow-Köpenick) gibt es bald mehr Platz für die Kinder. Die Grundschule an den Püttbergen beschult aktuell rund 597 Schüler. Bisher musste die Schule mit einem alten Gebäude, einer Sporthalle von 2015 und Containern auskommen. Ein altes Wirtschaftsgebäude, das im Ort als „Krümelschule“ bekannt war, wurde 2023 abgerissen. Genau dort steht nun der neue Anbau.
Das Gebäude ist drei Stockwerke hoch und direkt mit dem alten Schulhaus verbunden. Durch den Neubau wächst die Kapazität der Schule von bisher drei auf vier Züge. Das bedeutet konkret, dass mehr Klassen gleichzeitig untergebracht werden können und der Platzdruck im alten Gebäude nachlässt.
Besonders wichtig waren neue Räume für die Naturwissenschaften, Kunst und Musik. Die alten Zimmer waren technisch veraltet und zu klein. Im neuen Trakt gibt es nun moderne Fachräume, die nach aktuellen Standards ausgestattet sind. Außerdem bekommt die Schule eine neue Mensa, die genau auf den Bedarf der Kinder zugeschnitten ist.
Ein großer Punkt ist die Barrierefreiheit. Ein neuer Fahrstuhl sorgt dafür, dass man den Neubau problemlos erreichen kann. Über den Verbindungsbau kommen Rollstuhlfahrer oder Menschen mit Kinderwagen nun auf allen drei Ebenen des alten Gebäudes an.
Das Land Berlin finanziert das Projekt mit insgesamt 17,170 Millionen Euro. Geplant wurde der Bau vom Architekturbüro Wiechers Beck, die Leitung übernahm das SE Facility Management aus Treptow-Köpenick.
Die Übergabe des neuen Gebäudes ist für den 18. August 2026 geplant. Die Kinder können dann in die neuen Räume ziehen, auch wenn es draußen noch eine Weile dauert: Die Außenanlagen sollen voraussichtlich erst im Frühjahr 2027 fertig werden.