Berlin-Pankow: Sanierung der Niederstraße startet
In der Niederstraße im Ortsteil Wilhelmsruh (Berlin) wird es ab der 36. Kalenderwoche laut und staubig. Die Stadt saniert die Straße, weil sie ein wichtiger Teil des Berliner Radnetzes ist. Ziel ist es, dass Radfahrer dort besser und sicherer vorankommen.
Das alte Pflaster, die Kupferschlackesteine und die Asphaltflicken fliegen komplett raus. Stattdessen kommt eine neue, ebene Asphaltschicht auf die Straße. Gleichzeitig wird die Kanalisation angepasst, damit das Regenwasser besser abfließt.
Die Baustelle ist in zwei Teile aufgeteilt. Zuerst wird das Stück zwischen der Hauptstraße und der Tollerstraße gemacht. Die Arbeiter wollen hier bis Anfang Oktober 2026 fertig sein. Die nötigen Halteverbote stehen bereits an der Straße.
Für diesen ersten Abschnitt gibt die Stadt rund 295.000 Euro aus. Wer in der Straße wohnt, muss sich auf Absprachen mit der Baufirma einstellen. Vor allem der Zugang zu den Tiefgaragen wird so geregelt, dass die Anwohner trotzdem an ihre Autos kommen.
Der zweite Teil der Baustelle folgt im ersten Halbjahr 2027. Dann geht es zwischen der Tollerstraße und dem Waldsteg weiter. Dieser Abschnitt kostet etwa 200.000 Euro. Wann genau die Bagger dort rollen, hängt vom Wetter ab – falls es im Winter zu kalt wird, gibt es eine Pause.
Das Geld für die gesamte Sanierung kommt aus einem speziellen Topf der Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt, der extra für die Verbesserung des Radverkehrs gedacht ist.