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Berlin: Neuer Film zeigt Friedrichstadt-Palast als Denkmal

Der Friedrichstadt-Palast ist mehr als nur eine Showbühne. Ein neues Video des Landesdenkmalamtes zeigt, warum das Gebäude architektonisch so wichtig ist.

Der Friedrichstadt-Palast in Berlin (Hauptstadt Deutschland) ist weltberühmt für seine riesige Bühne und die großen Shows. Mit 3.000 Quadratmetern Bühnenfläche und Platz für fast 2.000 Gäste ist er das größte Theater seiner Art auf der Welt. Doch viele Menschen sehen in dem Haus nur die glitzernde Show und übersehen die Architektur.

Das Landesdenkmalamt will das nun ändern und hat einen Film namens „Shine bright like a Denkmal“ veröffentlicht. Das Gebäude steht seit 2020 unter Denkmalschutz. Es ist ein wichtiges Zeugnis aus der Zeit der DDR. Der Palast wurde 1984 gebaut, obwohl es damals in der Mangelwirtschaft der DDR extrem schwierig war, an Materialien zu kommen. Trotzdem sollte das Haus ein Prestige-Objekt des Ostens sein. Es gab dort versenkbare Wasserbecken und Eiskunst-Shows.

Im Film führt der Geschäftsführer Dr. Berndt Schmidt den Leiter des Landesdenkmalamtes, Prof. Dr. Christoph Rauhut, durch das Theater. Schmidt erklärt dabei, dass das Gebäude nachts absichtlich so beleuchtet wurde, dass es hell nach Westen strahlte. Auch die Politikerin Petra Pau kommt im Video zu Wort. Sie erinnert sich an ihre Besuche und betont, dass das Haus eigentlich in keine normale deutsche Norm passte.

Ein besonderer Gast im Film ist Jürgen Ledderboge. Er war damals der Oberbauleiter und berichtet, wie hart der Bau dieses Projekts war. Für ihn war es das wichtigste Projekt seines Lebens. Jetzt gehört das Gebäude offiziell zum architektonischen Erbe der Stadt.

Der Film ist ab sofort auf YouTube auf dem Kanal des Landesdenkmalamtes zu sehen. Dort gibt es auch weitere Videos zu anderen besonderen Berliner Denkmalen.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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