Berlin: Neue Mittelinsel macht Überquerung der Südostallee sicherer
Wer in Berlin (Hauptstadt Deutschlands) die Südostallee zwischen der Rixdorfer Straße und dem Bereich „Im Brombeerwinkel“ überqueren will, hat es bisher nicht leicht. Das Bezirksamt Treptow-Köpenick will das nun ändern. Am 13. und 14. August 2026 wird dort eine provisorische Mittelinsel eingebaut.
Eigentlich war die Insel schon einmal da. Die BVG hatte sie im Jahr 2022 für das Bauprojekt „Adlershof II“ abgebaut. Jetzt haben sich das Straßen- und Grünflächenamt und die BVG geeinigt, dass die Insel wiederhergestellt wird. So können Fußgänger die Straße in zwei Etappen überqueren, was deutlich sicherer ist. Für die Autofahrer soll es dabei kaum Einschränkungen geben.
Das Ganze ist erst einmal eine Übergangslösung. Das Bezirksamt wollte die Insel eigentlich schon früher bauen, aber die Südostallee diente lange Zeit als Umleitung für andere Baustellen in der Gegend. Langfristig hofft man auf eine Ampel an dieser Stelle. Die Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt prüft das derzeit, allerdings dauern solche Planungen oft sehr lange.
Zusätzlich ist eine weitere, dauerhafte Mittelinsel geplant. Diese soll in der Südostallee 131 beim „Makarenko-Quartier“ entstehen, ganz in der Nähe der Bushaltestelle Südostallee/Königsheide. Das Straßen- und Grünflächenamt plant dieses Vorhaben weiter, kann aber noch nicht sagen, wann der Bau genau startet.