Berlin: Natur-Tour durch das ehemalige Grenzgebiet
In Berlin (Hauptstadt und Land der Bundesrepublik Deutschland) gibt es eine besondere Führung durch die Natur im ehemaligen Grenzgebiet. Der Biologe Gunter Martin zeigt den Teilnehmern, was aus dem Landstreifen zwischen den Betonmauern geworden ist, der die Stadt von 1961 bis 1989 teilte.
Die Tour startet am Sonntag, den 16. August 2026, um 11 Uhr am S-Bahnhof Nordbahnhof beim Ausgang Invalidenstraße. Die Gruppe wird unter anderem zum früheren Grenzübergang in der Chausseestraße gehen, wo Kunstwerke an die Teilung erinnern.
Im Mittelpunkt steht die Natur. Da das Gebiet lange militärisch genutzt wurde und danach sich selbst überlassen blieb, haben sich dort interessante Pflanzen angesiedelt. Zuerst kamen einfache Pionierpflanzen, doch heute gibt es dort üppige Wiesen, blühende Stauden und Trockenrasen. Das lockt seltene Vögel an und bietet Platz für fünf Pflanzenarten, die in Berlin als gefährdet gelten.
Die Teilnahme an der Exkursion ist kostenlos. Die Führung dauert zwei Stunden und endet gegen 13 Uhr. Wichtig für die Planung: Die Tour ist nicht barrierefrei gestaltet.
Wer noch Fragen hat oder mehr wissen möchte, kann sich an den Umweltladen in der Karl-Marx-Allee 31 wenden. Dort ist das Umwelt- und Naturschutzamt Mitte unter der Telefonnummer (030) 9018-22081 erreichbar.