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Berlin Mitte will Anträge für Familien vereinfachen

Im Bezirk Mitte (Berlin) soll ein neues Netzwerk dafür sorgen, dass Geld aus dem Bildungs- und Teilhabepaket schneller bei den Familien ankommt.

Viele Familien in Berlin haben Probleme mit dem sogenannten Bildungs- und Teilhabepaket (BuT). Die Anträge sind oft zu kompliziert, die Zuständigkeiten unklar und viele wissen gar nicht, welche Leistungen ihnen eigentlich zustehen. Damit das Geld einfacher bei den Menschen ankommt, wurde im Bezirk Mitte das „Forum Bildung und Teilhabe Mitte“ ins Leben gerufen.

Das neue Netzwerk ist ein Zusammenschluss aus dem Bezirksamt Mitte und der Organisation Viva Equality. Letztere berät Familien in verschiedenen Sprachen und weiß aus der Praxis, wo es hakt. Am 2. Juli 2026 fand das erste Treffen statt. Dort saßen Leute aus der Politik, der Verwaltung, aus Kitas, Schulen und dem Gesundheitswesen an einem Tisch.

Im Gespräch kam heraus, dass vor allem die Bürokratie ein Problem ist. Es gibt zu viele Hürden bei den Anträgen und auch bei den Kostenerstattungen. Die Beteiligten wollen nun die Spielräume im Bezirk nutzen, um die Abläufe unbürokratischer zu machen. Das Ziel ist, dass sich die Verwaltung an der Lebensrealität der Familien orientiert und nicht andersherum.

Das Forum funktioniert als Arbeitsplattform. Zuerst sollen im Bezirk Mitte Lösungen entwickelt werden, die in der Praxis wirklich funktionieren. Man will die verschiedenen Stellen besser vernetzen, damit die Hilfe schneller bei den Familien landet.

Ob und wie diese neuen Ansätze in Zukunft auf andere Bezirke übertragen werden, ist derzeit noch nicht bekannt. Die Arbeit des Netzwerks läuft nun an.

Quelle: Senatskanzlei Berlin – zur Originalmeldung

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