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Berlin Mitte: E-Scooter-Unfall am Alexanderplatz

Zwei Jugendliche und eine Fußgängerin stürzten am Nachmittag am Alexanderplatz. Nun wird geprüft, ob der E-Scooter zu schnell war.

Es war gegen 16:10 Uhr am gestrigen Nachmittag, als es am Alexanderplatz (Berlin Mitte) zu einem Zusammenstoß kam. Eine 15-Jährige steuerte einen E-Scooter durch die Fußgängerzone. Auf dem Roller saß auch eine 16-Jährige mit.

In diesem Moment kam ihnen eine 30-jährige Frau entgegen. Sie war gerade von der Polizeiwache in Richtung des S-Bahnhofs unterwegs. Die beiden Gruppen prallten ungebremst aufeinander. Durch den Aufprall stürzten alle drei Beteiligten hart zu Boden.

Besonders die 16-jährige Mitfahrerin wurde verletzt. Sie erlitt eine Kopfverletzung und musste von den Rettern in ein Krankenhaus gebracht werden, wo sie stationär behandelt wurde. Die 15-jährige Fahrerin und die Fußgängerin hatten glücklicherweise nur leichte Verletzungen. Sie wurden noch direkt am Unfallort versorgt.

Nach dem Unfall schauten sich die Polizisten den E-Scooter genau an. Sie hatten den Verdacht, dass an dem Gerät geschraubt wurde, um die maximale Geschwindigkeit zu erhöhen. Deshalb nahmen die Beamten den Roller sicher.

Die 15-Jährige wurde nach den Befragungen an einen Verwandten übergeben. Ein Fachkommissariat für Verkehrsdelikte der Polizeidirektion 5 (City) hat die Ermittlungen übernommen. Ob und inwieweit sich die Fahrerin strafbar gemacht hat, klärt nun die Staatsanwaltschaft. Es gilt die Unschuldsvermutung.

Quelle: Polizei Berlin – zur Originalmeldung

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